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Das 1. Wild & Dirty Camo Camp in Texas

Wild & Dirty Camo Camp

Es war schon lange eine Idee welche mich gefangen hatte. Nach ein paar Jahren der Bogenjagd Abstinenz wollte ich endlich wieder einmal den Ursprüngen unseres heutigen Bogensports nachgehen und meiner Leidenschaft für Natur, Naturerlebnisse und dem eigenen Jagdinstinkt frönen. Im Februar war es dann soweit und ich machte mich mit insgesamt 3 Gleichgesinnten auf den Weg nach Texas zur Lincoln Ranch. Dort wollten wir Javelinas und Hogs jagen und die wilde texanische Natur hautnah erleben. Informationen und Formalitäten wurden alle vorweg organisiert und ausgetauscht. Von insgesamt 12 Interessierten waren dann letztendlich noch 3 Personen übrig geblieben, die mit mir ins 1. Wild and Dirty Camo Camp reisten. Lars Iversen, ein Bearpaw Händler aus Dänemark, Stojan Purgej aus dem Schwarzwald und Mirco Scheler von der Druckerei Hoffmann in Sonnefeld waren meine Mitstreiter auf dem Weg ins 1. Dirty Camo Camp.

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Über den Flug gibt es nicht vieles zu berichten, außer dass alles erwartungsgemäß und ohne nennenswerte Probleme ablief. Wir trafen uns alle in Frankfurt am Flughafen und flogen über Houston/Texas nach Laredo. Nach einer Nacht in einem Hotel brachen wir dann am nächsten Morgen mit einem gemieteten Impala nach Enzino auf, um von dort aus in die texanische Wildnis zur Lincoln Ranch weiter zu fahren. Dort trafen wir dann auch Tim Cosgrove von Kustom King Arrows, Jim Belcher von Sky Archery und Paul Williams, einen kanadischer Bogenjäger. Nachdem die Jagdlizenzen für Javelinas gelöst waren, brachen wir auf und verließen die Zivilisation. Mittlerweile hatte stärkerer Regen eingesetzt und Jim betrachtete skeptisch meinen Toyota Impala. Mit den Worten „ I hope he will do it“ eröffnete er mir dann, dass der Weg zur Lincoln Ranch wohl noch einige Schwierigkeiten bereiten würde. Wenn mir doch bloß jemand davor gesagt hätte, dass man da einen Geländewagen braucht!

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Die folgenden Stunden waren dann einfach die Wucht! Vorweg fuhren unsere amerikanischen Freunde mit Ihrem hochbeinigen Pickup, natürlich ein 4 Wheel Drive. Vor mir erstreckte sich eine mehr als 30 Meilen lange, aufgeweichte Lehmpiste, die zudem meist von Öltransportern befahren wurde und von tiefen Spurrinnen durchzogen war. Ich fuhr und driftete so gut es ging mit meinem schneeweißen Toyota Impala hinterher und überlegte an manchen Passagen, ob wir da wohl durchkommen könnten. Aber mit Schwung und schleifendem Unterboden ging es dann meistens. Bei ein paar Schlammlöchern war es aber doch ganz schön ‚haarig‘. Überquerungen von Bachläufen mittels Planken gehörten genauso dazu wie das Schleifen des Dreckbodens am Unterboden des Impala.

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Fünf Meilen vor der Lincoln Ranch war dann letztendlich doch Schluss. Die Radkästen waren mit Schlamm zugeklebt und der Impala stand tief in seiner Federung. An ein kontrolliertes Fahren war nicht mehr zu denken. Mittlerweile war es auch schon spät in der Nacht und es regnete stark. Wir fuhren den Toyota am Wegrand auf eine Rinderweide, um ihn abzustellen. Der erste von uns Europäern stieg in den Pickup und fuhr mit unseren Freunden zur Ranch. Zwei Stunden später waren dann auch die letzten Gepäckstücke zusammen mit uns auf der Lincoln Ranch angekommen. Nach ein paar Late Night Bourbons bezogen wir unsere Zimmer und waren heilfroh hier angekommen zu sein. Mit einem Jeep hätte die Fahrt richtig Spaß gemacht.

Mit den letzten Gedanken war ich dann auch bei meinem weißen Toyota Impala, der am Ende gar nicht mehr so weiß ausgesehen hatte. Hoffentlich war die Kiste noch ganz und hoffentlich konnten wir die wieder sauber bekommen.

Ich freute mich allerdings schon auf die nächsten Tage in der Texanischen Wildnis.

Nachfolgend einige Eindrücke und Bilder von unseren ersten Abenteuer auf dem Weg ins „1. Wild and Dirty Camo Camp 2012)

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