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Die phantastische Story von König Stefan und den Bodnik Bows

Wir möchten Euch diese fantastische Geschichte nicht vorenthalten und stellen Sie Euch noch vor der Berichterstattung über den 1. Bearpaw Cup in Rumänien vor.

Nach einem tollen 1. Bearpaw Cup in Rumänien stand am Montag unter anderem die Besichtigung der Zitadelle Neamt auf unserem Plan. Diese Zitadelle wurde im 14. Jahrhundert von Peter dem 1. erbaut und liegt in der Provinz Moldawien in Rumänien. Sie diente im Mittelalter als Wohnsitz der königlichen Familie und wird heute als Ausstellungsort genutzt. König Stefan, der berühmteste unter den Königen Rumäniens, nutzte Sie ebenfalls als Wohnsitz.

Als wir im Rahmen unserer Besichtigung in die Waffenkammer von König Stefan kamen, fanden wir hier die Nachstellung einer historischen Kammer mit vielen Waffen aus dem 15. Jahrhundert.

Als wir unmittelbar vor der Plexiglasscheibe standen, die die gesamte Szene vom Publikum und Besucher abtrennte, fielen meine Augen sofort auf einen der Wächter, der einen Bogen in der Hand hielt. Hellbarden, Lanzen, Morgensterne und andere Waffen waren sofort unwichtig!

„Das ist ein Bodnik Bow“, habe ich sofort erstaunt ausgerufen.

„Ich bin mir fast 100% sicher, das ist einer unserer Bögen“.

Bau des Mittelteils, Farbe der Tips, Form der Tips, Seriennummer passte alles!

Aber wie sollte dieser Bogen denn in die Ausstellung des Rumänischen Nationalmuseums hier in die Zitadelle Neamt gekommen sein?
Wir mussten zu 100% sicher sein. So eine Story ist einfach zu fantastisch, um ihr nicht auf den Grund zu gehen.

Von den Museumsangestellten bekamen wir nach Rückruf zum Nationalmuseum die Auskunft, dass es keinerlei Möglichkeit gäbe, hinter die Plexiglasscheibe direkt in die Ausstellung hinein zu gelangen. Hier müssten wir wohl den offiziellen Weg gehen und warten bis genau festgestellt werden könne, welcher Bogen sich in der Hand des mittelalterlichen Kriegers befand. Am Ende der Besichtigung trieb es uns wieder zu der Waffenkammer. Das ungelöste Geheimnis um den Reiterbogen hatte uns natürlich nicht losgelassen und in seinen Bann gezogen.

Wir sprachen nochmals mit der Angestellten und zeigten ihr ein kleines Fenster, das sich im hinteren Teil der Waffenkammer befand. Hier wollte ich in die Waffenkammer einsteigen, um den Bogen persönlich in Augenschein zu nehmen.

„Das ist nicht möglich! Da kommt man weder hinein geschweige denn wieder heraus!“, war die Auskunft, die uns gegeben wurde.
Damit konnte ich mich aber nicht begnügen und wir überzeugten sie, dass wir uns bei geöffnetem Fenster die Szenerie näher anschauen durften.

Ich war mir sicher, dass ich da hinab steigen könnte. Auch das Hinauskommen sollte möglich sein, wenn mir unser Partner seinen Arm herunterreichen würde, um mich wieder hochzuziehen.

Nach einiger Überzeugungsarbeit waren die Angestellten damit einverstanden und ich kletterte vorsichtig in die Waffenkammer von König Stefan dem Großen hinunter.
Ein bisschen kniffelig war es schon. Ganz vorsichtig rutschte ich an Speerspitzen und Lanzen vorbei und landete in der Waffenkammer. Andere Besucher der Ausstellung standen vor der Plexiglasscheibe und starrten mich erstaunt an, als ich den Bogen aus der Hand des Kriegers nahm.

Es war ein Bodnik Bow!

Einer unserer Horsebows hatte seinen Weg irgendwie in diese Ausstellung gefunden und zierte die Waffenkammer von König Stefan dem Großen. Ein absolut irres Erlebnis, das mir ein breites Grinsen ins Gesicht zauberte. Als ich mir die Abbildung eines historischen rumänischen Reiterbogens ansah, war auch eine große Ähnlichkeit in der Form des Bogens zu erkennen.

Ich zog mich zufrieden am Arm meines rumänischen Freundes wieder aus der Waffenkammer heraus.

Bodnik Horsebow in der Waffenkammer von König Stefan dem Großen.

Bliebe abschließend nur noch zu klären, wie dieser Bogen im Jahr 2008 seinen Weg in diese Ausstellung in der Zitadelle Neamt gefunden hat.

Henry M Bodnik